Alle Jahre wieder: Pflege der Enzianwiese auf der Gritschen

Mitglieder und Freunde des BUND Naturschutz trafen sich am 26. September 2015 wieder zur Pflege der Enzianwiese auf der Gritschen am Samerberg.

Wer macht was?

Kein Mindestalter für's Mitmachen

Bald ist's geschafft

Verdiente Pause

Gedenkstein für Max Pröbstl

16.10.2015

Die Wiese, die dem BUND Naturschutz gehört, bedarf der jährlichen Pflege. Dies erfolgt durch Mahd mit dem Balkenmäher. Auf Grund des moorigen Untergrunds muss das Heu und Stroh per Hand mit Rechen, Heugabel und Planen an den Grundstücksrand geschafft werden, um dort mit dem Ladewagen abtransportiert werden zu können. Die Handarbeit ist auch aus Rücksicht auf die sensible Flora und Fauna notwendig.

Die Arbeiten werden vom BUND Naturschutz durchgeführt und organisiert. Dieses Jahr hatten wir starke Verstärkung durch die Bergwacht Brannenburg, die mit 15 Helfern anrückte und wesentlich an der schnellen Erledigung der Arbeiten beteiligt war. Mit insgesamt 50 Helfern konnten die Arbeiten bereits um 12.00 Uhr abgeschlossen werden.

Wie schon in den Vorjahren sorgte die Familie Weinberger mit selbstgemachter Gemüsesuppe mit Würstel, Käse aus der Region, Kaffee mit selbstgebackenen Zwetschgenkuchen und Rohrnudeln für die Verköstigung der Helfer. Die Bergwacht meinte: “…bei dieser Brotzeit kommen wir nächstes Jahr wieder.” Herzlichen Dank an die Familie Weinberger!

Der BUND Naturschutz gedachte auch einem der wichtigsten Kämpfer für die Enzianwiese, unserem langjährigen Mitglied, Pate unserer Ortsgruppe und als “Bewacher” der Enzianwiese bekannten Bernhard Pichler aus Flintsbach. Bernhard Pichler ist im September dieses Jahres verstorben. Als langjähriger Vorsitzender der Ortsgruppe Brannenburg-Flintsbach war er vor Gründung der Ortsgruppe Nußdorf-Neubeuern auch für Nußdorf und damit für die Enzianwiese zuständig. Bernhard Pichler war auch ein engagiertes Mitglied der Bergwacht Brannenburg. Wir werden Bernhard in Ehren gedenken.

Wer die Enzianwiese besucht, dem wird ein Gedenkstein zu Ehren von Max Pröbstl auffallen. Dem Betreiben von Max Pröbstl, ehemals Hauptlehrer in Nußorf, ist es zu verdanken, dass der BUND Naturschutz dieses schützenswerte Kleinod käuflich erwerben konnte.

Unser Dank gilt allen Helfern, ohne die diese aufwendige Pflege der Enzianwiese nicht möglich wäre. Neben der harten körperlichen Arbeit ist es immer wieder ein Naturerlebnis. Und das Gefühl, einen kleinen Beitrag für Umwelt und Natur geleistet zu haben, erfüllt die Teilnehmer mit tiefer Befriedigung!