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Erste Bilanz der Amphibienaktion 2021 des BUND Naturschutz

Sorge um Erdkröte und

Grasfrosch wächst

25.05.2021

Eine erste Auswertung der diesjährigen Amphibienwanderung in Bayern
hat ergeben, dass sich der negative Trend der letzten Jahre fortsetzt: an
den meisten Amphibienzäunen wurden von den Aktiven des BUND
Naturschutz (BN) noch weniger wandernde Erdkröten und Grasfrösche
gezählt als in den drei Vorjahren, die bereits durch sehr niedrige Zahlen
aufgefallen waren. Durch die ungewöhnlich lange Kälteperiode im
Frühjahr hat sich zudem die Wandersaison sehr in die Länge gezogen und
den rund 6.000 freiwilligen Helferinnen und Helfer bei Europas größter
Artenrettungsaktion viel Einsatz und Geduld abverlangt. Als Ursache für
die niedrigen Zahlen wird die Frühjahrs-und Sommertrockenheit der
letzten Jahre vermutet. „Unsere Allerweltsarten wie Grasfrosch und
Erdkröten leiden unter der Klimakrise. Die Zahlen sind ein überdeutliches
Alarmzeichen“, sagt Richard Mergner, Vorsitzender des BN und zeigt
Wege auf, dem Verlust entgegenzuwirken: „Wenn wir in Bayern
Feuchtlebensräume erhalten und neu schaffen und die Landschaft
amphibienfreundlich gestalten, haben Frösche, Kröten und Molche auch
in Zukunft eine Chance.“

Hier gehts zur kompletten Pressemitteilung