Juni 2012: Stellungnahme zur Bebauung am Kefer

Im Namen des Landesverbandes gibt der Bund Naturschutz (BN) zu dieser Planung gemäß §4 BauGB folgende Stellungnahme ab:

1. Vorgesehene Bebauung

Der BN lehnt das Vorhaben aus folgenden Gründen ab:

  • Ökologisch wertvolle Großbäume werden gefällt. Ein Ausgleich durch Neupflanzungen ist allenfalls langfristig möglich.
  • Das Landschaftsbild am Rande des Naherholungsgebietes wird deutlich beeinträchtigt. Dies wird durch das ansteigende Gelände verstärkt.
  • Eine von Generationen geschätzte Gaststätte mit schönem Biergarten geht für immer verloren. Der frühere, nicht der selbstverschuldete jetzige Zustand muss als Vergleichsmaßstab genommen werden!
  • Wieder einmal wird eine für die Landwirtschaft vorgesehene Fläche aufgegeben.
  • Die Bebauung in der vorgesehenen Form schafft nur wenig neuen Wohnraum. Sie benötigt aber viel Fläche, nicht nur für die Häuser selbst, sondern auch für Garagen, Besucherstellplätze und Zufahrten auf den Grundstücken sowie für neue öffentliche Verkehrsflächen. Der Vergleich mit der ganz anders genutzten früheren Fläche ist irreführend.
  • Eine zukünftige Ausweitung des Siedlungsgebietes, insbesondere entlang des Kapellenweges, wird nicht verhindert. Der Flächenfraß geht somit weiter.

2. Alternativen

Aus Sicht des BN gibt es durchaus Alternativen im Sinne der Allgemeinheit. Insbesondere ließe sich gerade an dieser Stelle eine Gaststätte sicherlich rentabel betreiben.

 

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