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Naturspaziergänge 2021

Samstag, 23. Januar
 

13:00 Uhr

Silberreiher, Krickente und Biber

Winterspaziergang zur Naturbeobachtungsstation an der Prienmündung

Treff:    Prien, Prienavera

Dauer: ca. 3 Std. - Gehzeit: ca. 2 Std. - Fernglas empfohlen

Samstag, 20. Februar


13:00 Uhr ab Prien:
13:45 Uhr ab Bernau:

Gefiederte Wintergäste im Irschener Winkel

Naturspaziergang zur Beobachtungsstation am Irschener Winkel

Treff:    Prien, Gasthof Fischer am See

            Bernau, Bahnhof

Dauer: ca. 3 Std. - Gehzeit: ca. 2 Std. - Fernglas empfohlen

Samstag, 20. März

 

13.00 Uhr

Im Reich der Wasseramsel

Blumen- und Vogelstimmenwanderung entlang der Prien

Treff:    Prien, Parkplatz 1 an der Beilhackstraße

Dauer ca. 3 Std.

Dienstag,      13. April

Mittwoch,     21. April

Donnerstag, 29. April

17:00 Uhr

Alle Vögel sind schon da ....

Vogelstimmenwanderungen im Eichental

Treff:    Prien, Parkplatz 1 an der Beilhackstraße

Dauer: 2 – 3 Std.

Samstag, 26. Juni
 

13:00 Uhr Bernau

 

Rund um den Bärnsee

Wanderung von Bernau zum Bärnsee bei Aschau

Treff:    Bernau, Parkplatz am Minigolfplatz, Rottauer Str.

Dauer: 5 Std. - Gehzeit: 4 Std. - Brotzeit empfohlen

Samstag, 17. Juli
 

13:50 Uhr 

 

Hoch über dem Chiemsee

Wanderung von Rimsting zur Ratzinger Höhe

Treff:    Busbahnhof Prien

Dauer: 5 Std. - Gehzeit: 4 Std. - Brotzeit empfohlen

Sonntag, 8. August
 

11:00 Uhr

 

Romantische Fleckerl an der Prien

Flusswanderung von Vachendorf bis Prien (Hin mit der Chiemgau-Bahn)

Treff:    Prien, Bahnhof

Dauer: ca. 5 Std. - Gehzeit: 4 Std. - Brotzeit empfohlen

Samstag, 4. September
 

14:00 Uhr

 

Zur Heideblüte in die Kendlmühlfilze 

Rundwanderung durchs Hochmoor bei Rottau

Treff: Museum "Salz und Moor" (Klaushäusl) zwischen Rottau und Grassau

Dauer: ca. 3 Std.

Samstag, 9. Oktober

 

13:00 Uhr

Von Baum zu Baum

Spaziergang zu heimischen und exotischen Bäumen in Prien

Treff:    Prien, Haus des Gastes, Alte Rathausstr. 11

Dauer: 2 - 3 Std.

Die Wanderungen fallen bei Schneefall/Regen aus.

Bitte beachten: Änderungen infolge "Corona" vorbehalten!

Der BUND Naturschutz, Rosenheim ist mit dem Qualitätssiegel "Umweltbildung.Bayern" ausgezeichnet.

Wanderprogramm als PDF-Dokument anzeigen

 

Bund Naturschutz sammelt alte Handys in der Apotheke

Seit Anfang April können Bernauer Bürger/innen ihre alten Handys und Smartphones in eine dafür bereit gestellte Box am (derzeitigen) Ausgang der Apotheke einwerfen. Die Rücknahme wird organisiert durch die Ortsgruppe des BN in Zusammenarbeit mit dem Team von „Mobile-Box“. „Mobile-Box“ ist ein beim Umweltamt registriertes Rücknahmesystem für gebrauchte Mobiltelefone, das 2012 von zwei Kölner BN-Aktiven gegründet wurde. Das Ziel von „Mobile-Box“ ist es, den Menschen eine unkomplizierte und umweltgerechte Entsorgung ihrer alten Handys zu ermöglichen.

Handys enthalten viele wertvolle Rohstoffe wie Silber, Gold, Kupfer oder Kobalt. Die Wiederverwertung schont zum einen die Umwelt in den Herkunftsgebieten, zum anderen schützt sie die Menschen in den Entwicklungsländern, die die Stoffe unter schwierigen Bedingungen abbauen müssen.

Ein herzlicher Dank geht an die Apothekerin Frau Jungbeck, die nicht zögerte, als die Anfrage an sie herangetragen wurde. Die Geräte werden inklusive der Akkus gesammelt, falls diese nicht beschädigt sind. Ladekabel können mit abgegeben werden. Sim- und Speicherkarten sollte man jedoch entfernen. Eventuell noch vorhandene Daten werden von „Mobile-Box“ vollständig gelöscht. Aktuelle Modelle wie Smartphones werden nach Möglichkeit repariert und wieder verkauft (ca. 5%). 0,50 bis 1,00 € pro abgegebenem Gerät gehen in Form einer Spende an den Bund Naturschutz in Bayern. So ist der Umwelt und den Verbrauchern in mehrerlei Hinsicht geholfen. Es wäre schön, wenn Sie Ihre ausgedienten Handys für den guten Zweck spenden würden.

Bei Fragen steht Ihnen die Vorsitzende der Ortsgruppe, Pia Ostler, zur Verfügung (bernau@bund-naturschutz.de)

Artenvielfalt am Hitzelsberg: Der Blauschwarze Ölkäfer

Die große Artenvielfalt und Qualität als Naherholungsgebiet auf dem Hitzelsberg ist ja bekannt, nicht zuletzt deswegen zieht es viele Spaziergänger und Naturfreunde dorthin. Eine weitere bemerkenswerte Insektenart wurde nun dort entdeckt, das „Insekt des Jahres“ 2020: der Schwarzblaue Ölkäfer (Meloe proscarabaeus). Wie der Name schon sagt, glänzt der ca 10 bis 35 mm lange Körper des Käfers schwarzblau. Er enthält ein hochwirksames Reizgift, das Cantharidin, das in der Antike auch als Heilmittel verwendet wurde.

Sein Lebensraum sind sandige und offene Stellen im Boden, so wie sie auch der Hitzelsberg bietet. Auch die Lebensweise des auffälligen Käfers ist bemerkenswert. Seine Larven klettern auf Blüten und warten dort auf bestimmte Wildbienen, an die sie sich klammern und von denen sie unbeabsichtigt in deren Nester getragen werden. Dort fressen sie zuerst die Larven der Wildbienen und danach in einem zweiten Larvenstadium deren Honigpollenbrei.
Der Käfer braucht also einen Lebensraum, an dem auch Wildbienen vorkommen, was am Hitzelsberg ebenfalls gegeben ist.
Obwohl ein Käferweibchen nach der Paarung mehrmals jeweils mehrere Tausend Eier im Boden ablegt, ist der Schwarzblaue Ölkäfer in der Roten Liste in Deutschland als gefährdet (RL 3) eingestuft. Als Ursachen werden von Insektenkundlern vor allem der Verlust an Lebensraum und der Straßenverkehr genannt.
Da der auffällige Käfer tagaktiv ist, kann man ihn als aufmerksamer Besucher vielleicht schon einmal zu Gesicht bekommen, wenn man Glück hat.

Vom Kreisverkehr an der Autobahn aus kann man nun auch schon den Verlauf der geplanten Straße zur Erschließung des geplanten Hotels auf dem Hitzelsberg erkennen. Über eine Feuchtwiese führt sie in den Wald (den sogenannten „Verschönerungswald“ von Bernau) und wird diesen auf einer langen und Serpentinen-reichen Strecke durchschneiden. Das wird erhebliche Auswirkungen auf die Ökologie und den Lebensraum des Waldes sowie auf das Landschaftsbild haben. Die Gemeinde zahlt einen hohen Preis für die Entwicklung des Areals, angesichts von Flächenverbrauch, Artensterben und voraussehbarer Klimakatastrophe.