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Wasserburg am Inn

Willkommen bei der Ortsgruppe Kolbermoor!

Vorsitzender:
Ralf Exler
Bodenseestraße 27
83059 Kolbermoor
Tel. 017698815062
Email: kolbermoor@bund-naturschutz.de

Termine

Treffen der Ortsgruppe

Unser nächstes Treffen findet am Dienstag, 8. April um 20°°
in der Cafeteria des Mangfalltreffs Bürgerhaus, Von-Bippen-Str. 21 statt
Dazu sind auch Nichtmitglieder herzlich willkommen.

 

 


Unterstützung für Bürgerbegehren „Nord-Ost-Quartier“ am „Karolinenanger“

Der Bund Naturschutz fordert schon seit langer Zeit den Flächenverbrauch zu stoppen, denn immer noch werden in Bayern täglich über 12 Hektar Fläche versiegelt. So wurde bei der Diskussion über das neue Baugebiet zwischen „Am Alpenblick“ und „Karolinenhöhe“ sofort klar, dass sich der Bund Naturschutz gegen eine Bebauung und für den Erhalt der landwirtschaftlichen Nutzfläche von ca. 80 000 m² einsetzen wird.

Kolbermoor mit seiner dichten Bebauung benötigt dringend Frischluftschneisen, Biotop- und Waldflächen. Im Bereich der geplanten Bebauung befindet sich das geschützte Biotop „Teufelsgraben“ und ein Waldbereich im Osten. Bei einer Bebauung würden diese Bereiche stark beeinträchtigt und isoliert, so dass kein Biotopverbund mehr wirksam wäre. Negative Auswirkungen auf den Oberflächen- und Grundwasserhaushalt sind nicht absehbar. Allein der notwendige Neubau einer Brücke über den Teufelsgraben als Erschließung für das Baugebiet wird den Verlust mehrerer alter Bäume und einen massiven Eingriff in das natürliche Kerbtal zur Folge haben. Zusätzlich wird der Verkehr auf die Flur- Filzen- und Fürstätterstraße, sowie Karolinenstraße und Karolinenhöhe stark zunehmen.

Da immer wieder vorgebracht wird, dass bezahlbarer Wohnraum benötigt wird, weist der Bund Naturschutz darauf hin, dass es in Kolbermoor noch große, ausgewiesene Flächen gibt (z.B. im Conradty- und Spinnerei-Gelände), die noch bebaut werden können und auch die Nachverdichtung in vollem Gange ist.

So ist es auch eine Zukunftsaufgabe unbebaute Flächen für den Klimaschutz dauerhaft zu sichern, wenn wir an unsere Kinder und Enkel denken.

Aus all diesen Gründen wird der Bund Naturschutz das Bürgerbegehren "Erhalt der landwirtschaftlichen Fläche (ca. 80 000 m²) zwischen Am Alpenblick und Karolinenhöhe Kolbermoor" unterstützen.

 

Ralf Exler

Bund Naturschutz Kolbermoor

 


Hornissen - oft verkannt

©Johannes Selmansberger

Hornissen sind vom Wesen her Menschen gegenüber friedlich und tolerant. Sie ernähren sich von Insekten und verschmähen Süßes, wie Obst oder Kuchen.

Viele interessante Informationen zu den Hornissen gibt es hier


Pressemitteilung des Landesverbands zur Trassenauswahl des Brennernordzulaufs

Verkehr

München/Rosenheim

Vorstellung der Brenner-Nordzulauf-Vorzugstrasse: BUND Naturschutz lehnt violette Trassenempfehlung ab

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn für den Freistaat Bayern Klaus Dieter Josel haben heute gemeinsam das Ergebnis des Trassenauswahlverfahrens präsentiert. Der BUND Naturschutz lehnt die von der Bahn als violett gekennzeichnete Trasse als Ergebnis des Auswahlverfahrens ab. Mit dieser Trassenempfehlung ist die von vielen geforderte Tunneltrasse „Violett“ Wirklichkeit geworden. Unter anderem führten die technischen Probleme mit dem Seeton in den Rosenheimer Stammbeckenmooren dazu, dass die violette Trasse die Vorzugstrasse geworden ist.

„Nach wie vor ist aus unserer Sicht der Bedarf noch nicht ausreichend geprüft, stellt Martin Geilhufe, Landesbeauftragter des BUND Naturschutz fest. „So muss die Ertüchtigung des Bestandes, mit Schutzmaßnahmen gegen Lärm und Erschütterung nach Neubaustandard in die Alternativen-Prüfung aufgenommen werden und der notwendige Anschluss an den Güter-Ostkorridor zwischen Landshut, Mühldorf und Freilassing muss zwingend Berücksichtigung finden“, fordert Geilhufe weiter.

Im Sinne des Klimaschutzes befürwortet der BUND Naturschutz als Umwelt- und Naturschutzverband ganz klar den Ausbau der Bahn, auch um mehr Güter auf die Schiene zu bringen. Der BN sieht aber im Fall des Projekts „Brenner-Nordzulauf“ enorme Kosten, gravierende Eingriffe in die Landschaft und Risiken für Mensch und Natur. Zudem ist unklar, welche Anreize es für Logistikunternehmen geben soll, ihre Güter auf die Schiene zu bringen. Deshalb fordert der BN ein klares Bekenntnis und ein schlüssiges Gesamtkonzept für eine Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene.

„2023 soll es eine neue Verkehrsprognose geben. Dann wird man sehen, ob ein Bedarf glaubhaft und nachvollziehbar dargestellt wird und ob die bau- und betriebsbedingten Belastungen für die Anwohner*innen und die umfangreichen Eingriffe in Natur und Landschaft in irgendeiner Weise zu rechtfertigen sind.“, so Peter Kasperczyk, Vorsitzender der Kreisgruppe Rosenheim, generell zu den Ausbauplänen.

Aus Sicht des BN kann auch die ermittelte Vorzugsvariante wegen der mit dem Ausbau verbundenen erheblichen Eingriffe in Natur und Landschaft z.B. zwischen Tuntenhausen und der Innquerung bei Rosenheim, aber auch wegen der Belastung der Anwohner*innen durch Bau und Betrieb nicht als gute Lösung bezeichnet werden.

Der Verlust von Flächen in der geplanten Größenordnung bedeutet einen erheblichen Eingriff in die Fortpflanzungs- und Lebensräume (z.T. streng geschützter)  heimischer Tier- und Pflanzenarten, einen Eingriff in die Grundwasserneubildung und den Verlust an landwirtschaftlichen Produktionsflächen.
Auch bei der violetten Variante werden landwirtschaftliche Nutzflächen (vor allem Grünland), Wald und Moorböden in Anspruch genommen. Die Bau- und anlagenbedingte Flächeninanspruchnahme kann bis zu 135 ha betragen und bis etwa 45 ha werden obertägig versiegelt. Des Weiteren kommt Versiegelung für die Verknüpfungsstellen dazu und ferner sind bis zu 22 Trinkwasserschutzgebiete betroffen.


Für Rückfragen:
Martin Geilhufe, Landesbeauftragter Tel.: 0172/7954607
BN Kreisgruppe Rosenheim: Tel.: 08031/ 12882

Unsere Pressemitteilungen finden Sie auch online: www.bund-naturschutz.de/pressemitteilungen

BUND Naturschutz in Bayern e.V.
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