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Willkommen bei der Ortsgruppe Kolbermoor!

Vorsitzender: Klaus Dehler
Hanns-Weigl-Str. 27
83059 Kolbermoor
Tel. 93317
bnkolbermoor@web.de

Termine

Treffen der Ortsgruppe

Unser nächstes Ortsgruppentreffen findet am Dienstag, 10.05.2022 um 20°° im Bürgerhaus Mangfalltreff, Von-Bippen-Str. 21 statt.
Nichtmitglieder sind ebenfalls gerne willkommen.

 

 


Freunde der Frösche gesucht

Es werden noch freiwillige Helferinnen und Helfer für die kommende Amphibienwanderung, im Zeitraum zwischen Anfang März und Ende April, am Samerberg in den Bereichen Sonnbach und Oberwildenried, gesucht.

Als gute Nachricht wurde dem Landratsamt Rosenheim in den letzten Jahren eine starke Amphibienpopulation am Samerberg gemeldet. Es gibt sie also doch noch!

Die Amphibien überqueren auf ihrem Weg zum Laichen die Straßen bei Sonnbach und Oberwildenried. Auch wenn der Verkehr dort nicht so dicht ist, werden dennoch bei der großen Anzahl der Kröten und Frösche viele von ihnen überfahren. 

Im vergangenen Jahr 2021 konnten durch freiwillige, engagierte Helferinnen und Helfer und das Landratsamt Rosenheim kurzfristig Zäunen aufgebaut werden und im Bereich Sonnbach ca. 4700 und  Oberwildenried ca. 2500 Kröten, Frösche und Molche vor dem Überfahren gerettet werden.

Um heuer die Zäune wieder betreuen zu können, werden dringend ehrenamtliche Helferinnen und Helfer gesucht, die die wandernden Amphibien sicher über die Straßen bringen.

Die Tiere sind vorwiegend ab der Dämmerung bis zum Tagesanbruch unterwegs. Der Helfereinsatz wird am Abend und in den frühen Morgenstunden benötigt. Die Tiere werden entlang der Amphibienzäune aufgelesen und sicher über die Straße getragen um sie vor dem Überfahren zu retten.

Spezielle Voraussetzungen benötigen die Helfer nicht. Wichtige sind die Freude am Amphibienschutz und eine gewisse Wetterfestigkeit.

Interessenten melden sich bitte bei Klaus Dehler unter der Telefonummer 0 80 31 / 93317 oder per Email an bnkolbermoor@web.de


Pflegearbeiten am Tonwerkgelände

Jedes Jahr plant der Bund Naturschutz eine Pflegeaktion auf dem Tonwerkgelände. Da jedoch letzten Herbst diese Aktion wegen der Corona-Regelungen ausfallen musste, wartete in diesem Jahr besonders viel Arbeit auf die ehrenamtlichen Helfer des Bund Naturschutz. So gestaltete sich das Ausmähen der steilen, ehemaligen Lehmabbaukanten besonders anstrengend, da auch noch altes Schilf vorhanden war. Das gesamte Team packte kräftig mit an, um das Mähgut mit Rechen und Heugabeln beiseite zu räumen. Bei dieser Arbeit wurden die Helfer immer wieder von Spaziergängern angesprochen, die sich über die erneut geschaffene Aussicht auf die Wasserfläche vom Rundweg aus freuten.

Bis zur Mittagszeit waren die geplanten Pflegemaßnahmen durchgeführt und man stärkte sich mit einer kleinen Brotzeit. Anschließend bedankte sich Klaus Dehler bei der gesamten aktiven Gruppe. Er erinnerte daran, dass inzwischen über 30 Jahre vergangen sind, seit der industrielle Lehmabbau eingestellt wurde und sich die Natur dieses „Paradies aus zweiter Hand“ zurückerobern konnte. Damals musste der Bund Naturschutz gemeinsam mit der Bürgerinitiative “NIT“ um den Schutz des Tonwerkgeländes kämpfen, denn zu dieser Zeit sollte nach Plänen der Stadt das Gebiet für einen Volksfestplatz und Sportanlagen genutzt werden. Erst nachdem 3500 Unterschriften für den Erhalt der Feuchtflächen gesammelt worden waren und der Landkreis die Biotopflächen mit Zuschüssen aus dem Bayerischen Naturschutzfond erworben hatte, stand fest, dass sich hier die Natur weiterentwickeln konnte. So ist die Insel mit ihren Schilfrändern im westlichen Weiher zu einem ungestörten Rückzugsgebiet für seltene Vögel, wie Teich- und Sumpfrohrsänger, Sumpfmeisen und Graureiher geworden. In den Sommermonaten kann man an den sonnigen Uferbereichen Libellen, Schmetterlinge und Frösche beobachten und in der Dämmerung den Fledermäusen bei ihrer Insektenjagd zuschauen.

Bericht:
Katharina Meidinger, Bund Naturschutz Kolbermoor

Foto:
Heidemarie Hauser, Bund Naturschutz Kolbermoor


Hornissen - oft verkannt

©Johannes Selmansberger

Hornissen sind vom Wesen her Menschen gegenüber friedlich und tolerant. Sie ernähren sich von Insekten und verschmähen Süßes, wie Obst oder Kuchen.

Viele interessante Informationen zu den Hornissen gibt es hier


Pressemitteilung des Landesverbands zur Trassenauswahl des Brennernordzulaufs

Verkehr

München/Rosenheim

Vorstellung der Brenner-Nordzulauf-Vorzugstrasse: BUND Naturschutz lehnt violette Trassenempfehlung ab

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn für den Freistaat Bayern Klaus Dieter Josel haben heute gemeinsam das Ergebnis des Trassenauswahlverfahrens präsentiert. Der BUND Naturschutz lehnt die von der Bahn als violett gekennzeichnete Trasse als Ergebnis des Auswahlverfahrens ab. Mit dieser Trassenempfehlung ist die von vielen geforderte Tunneltrasse „Violett“ Wirklichkeit geworden. Unter anderem führten die technischen Probleme mit dem Seeton in den Rosenheimer Stammbeckenmooren dazu, dass die violette Trasse die Vorzugstrasse geworden ist.

„Nach wie vor ist aus unserer Sicht der Bedarf noch nicht ausreichend geprüft, stellt Martin Geilhufe, Landesbeauftragter des BUND Naturschutz fest. „So muss die Ertüchtigung des Bestandes, mit Schutzmaßnahmen gegen Lärm und Erschütterung nach Neubaustandard in die Alternativen-Prüfung aufgenommen werden und der notwendige Anschluss an den Güter-Ostkorridor zwischen Landshut, Mühldorf und Freilassing muss zwingend Berücksichtigung finden“, fordert Geilhufe weiter.

Im Sinne des Klimaschutzes befürwortet der BUND Naturschutz als Umwelt- und Naturschutzverband ganz klar den Ausbau der Bahn, auch um mehr Güter auf die Schiene zu bringen. Der BN sieht aber im Fall des Projekts „Brenner-Nordzulauf“ enorme Kosten, gravierende Eingriffe in die Landschaft und Risiken für Mensch und Natur. Zudem ist unklar, welche Anreize es für Logistikunternehmen geben soll, ihre Güter auf die Schiene zu bringen. Deshalb fordert der BN ein klares Bekenntnis und ein schlüssiges Gesamtkonzept für eine Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene.

„2023 soll es eine neue Verkehrsprognose geben. Dann wird man sehen, ob ein Bedarf glaubhaft und nachvollziehbar dargestellt wird und ob die bau- und betriebsbedingten Belastungen für die Anwohner*innen und die umfangreichen Eingriffe in Natur und Landschaft in irgendeiner Weise zu rechtfertigen sind.“, so Peter Kasperczyk, Vorsitzender der Kreisgruppe Rosenheim, generell zu den Ausbauplänen.

Aus Sicht des BN kann auch die ermittelte Vorzugsvariante wegen der mit dem Ausbau verbundenen erheblichen Eingriffe in Natur und Landschaft z.B. zwischen Tuntenhausen und der Innquerung bei Rosenheim, aber auch wegen der Belastung der Anwohner*innen durch Bau und Betrieb nicht als gute Lösung bezeichnet werden.

Der Verlust von Flächen in der geplanten Größenordnung bedeutet einen erheblichen Eingriff in die Fortpflanzungs- und Lebensräume (z.T. streng geschützter)  heimischer Tier- und Pflanzenarten, einen Eingriff in die Grundwasserneubildung und den Verlust an landwirtschaftlichen Produktionsflächen.
Auch bei der violetten Variante werden landwirtschaftliche Nutzflächen (vor allem Grünland), Wald und Moorböden in Anspruch genommen. Die Bau- und anlagenbedingte Flächeninanspruchnahme kann bis zu 135 ha betragen und bis etwa 45 ha werden obertägig versiegelt. Des Weiteren kommt Versiegelung für die Verknüpfungsstellen dazu und ferner sind bis zu 22 Trinkwasserschutzgebiete betroffen.


Für Rückfragen:
Martin Geilhufe, Landesbeauftragter Tel.: 0172/7954607
BN Kreisgruppe Rosenheim: Tel.: 08031/ 12882

Unsere Pressemitteilungen finden Sie auch online: www.bund-naturschutz.de/pressemitteilungen

BUND Naturschutz in Bayern e.V.
Landesfachgeschäftsstelle München
Pettenkofer Str. 10a
80336 München
Fax. +49 89 54829818
Tel. +49 89 54829863


Unsere Stellungnahmen zu den aktuellen Bauvorhaben

Bebauungsplan "untere Mangfallstraße" vom 12.12.2014

Bebauungsplan "Spinnereigelände West" vom 14.7.2015

Bebauungsplan "Spinnereigelände West" vom 31.3.2016

Bebauungsplan "Spinnereigelände West" vom 30.1.2017

Bebauungsplan "Spinnereigelände West" vom 15.3.2021

Bebauungsplan "nördlich des Werkkanals (Conradty-Gelände)" vom 29.10.2015

Bebauungsplan "nördlich des Werkkanals (Conradty-Gelände)" vom 28.9.2016

Änderung des Flächennutzungsplans Conradty-Gelände vom 9.5.2014

Bebauungsplan "Friedrich-Hebbel-/Peter-Rosegger-Straße vom 17.2.2016

Bebauungsplan "Friedrich-Hebbel-/Peter-Rosegger-Straße vom 16.3.2018

Bebauungsplan "Spinnereigelände Nord" vom 14.9.2017

Bebauungsplan "Bergsiedlung" vom 6.2.2018

Bebauungsplan "Mattinastraße Nord" vom 16.3.2019

Bebauungsplan Gewerbegebiet Conradtystraße vom 19.6.2019

Bebauungsplan Gewerbegebiet Conradtystraße vom 21.1.2020

Bebauungsplan "Filzenstraße West I" vom 25.6.2019

Bebauungsplan "Filzenstraße West I" vom 26.3.2020

Bebauungsplan "Filzenstraße West I" vom 22.2.2022

Änderung des Flächennutzungsplans "Kindergarten Hölderlinstraße" vom 20.7.2019

Änderung des Flächennutzungsplans "Kindergarten Hölderlinstraße" vom 28.11.2019

Bebauungsplan "Kindergarten Hölderlinstraße" vom 20.7.2019

Bebauungsplan "Kindergarten Hölderlinstraße" vom 9.1.2020

Bebauungsplan "Gärtnerstraße" vom 25.9.2019

Bebauungsplan "Försterstraße Nordwest" vom 25.1.2020

Bebauungsplan "Zentrum IV" vom 25.1.2020

Bebauungsplan "Am Weiher" vom 16.3.2020

Bebauungsplan "Am Weiher" vom 18.1.2021

Bebauungsplan "Fabrikweg Nord" vom 30.5.2020

Bebauungsplan "südlich der Staatsstraße" vom 2.5.2021