Willkommen bei der Ortsgruppe Kolbermoor!

Vorsitzende: Katharina Meidinger
Ottostr. 5
83059 Kolbermoor
Tel. 91776

Die Führungsmannschaft der Ortsgruppe

von links: Hans Mehlstäubl (Beisitzer), Sepp Schrödl (Beisitzer), Michael Werner (Beisitzer), Gertrud Helbich (Beisitzerin), Ralf Exler (Beisitzer), Katharina Meidinger (Vorsitzende), Michael Schwägerl (Kassier), Klaus Dehler (stellv. Vorsitzender)

Termine

Treffen der Ortsgruppe

Das nächste Treffen am Dienstag, den 12. Dezember 2017 um 20°° in der Cafeteria des Bürgerhauses "Mangfall-Treff", von-Bippen-Str. 21 fällt aus.

Stattdessen sind alle Mitglieder zu unserer Weihnachtsfeier am Mittwoch, den 13.12.2017 eingeladen.

E I N L A D U N G

zum weihnachtlichen Kreis- und Ortsgruppen-Treffen


Mittwoch, den 13. Dezember 2017 – 17:30 Uhr

Treffpunkt: Altes Rathaus Kolbermoor = Stadt- und Musikschule Kolbermoor

Rosenheimer Str. 1, 83059 Kolbermoor

(ggü. Eisdiele „Rialto“)

Katharina Meidinger, 1. Vorsitzende der Ortsgruppe Kolbermoor, bietet eine Stadtführung mit Einblicken aus der OG-Arbeit an - Spinnereigelände / Mangfall


Für alle, die die Stadtführung nicht mitmachen können:

Treffpunkt: Milano zum Mareis, Rosenheimer Str. 8, 83059 Kolbermoor, Tel. 08031 / 98632 um

19:00 Uhr

zu einem gemütlichen Beisammensein!

 

 

 

 

Veranstaltungen benachbarter Ortsgruppen

 

Natur- und Kulturspaziergänge der Ortsgruppen Bernau und Prien-Breitbrunn-Gstadt  Programm

Veranstaltungen der Ortsgruppe Wasserburg   Programm

Veranstaltungen der Familiengruppe OG Wasserburg   Programm

 

 

 

Pflegeaktion auf dem Tonwerkgelände

Obwohl das Wetter sich nicht gerade von seiner besten Seite zeigte, trafen sich wieder Mitglieder und Freunde des Bund Naturschutz zu Pflegearbeiten auf dem Tonwerkgelände.

Auch dieses Jahr wurden alle Aussichtspunkte gemäht und man war froh, dass es nicht regnete. Abschnittsweise räumten mehrere Helfer das Mähgut mit Rechen und Heugabel beiseite und schichteten es auf. In diesen Schilfhaufen können Wildtiere in der kalten Jahreszeit Unterschlupf und Schutz finden. So freuten sich die beiden jüngsten Helferinnen auch sehr, als sie zwischen den Sträuchern ein kleines Vogelnest und ein verlassenes Grasnest einer Haselmaus entdeckten.

Als eine weitere Pflegemaßnahme wurde auch die einzige Kopfweide am Weiher zugeschnitten. In alten Kopfweiden bilden sich größere Hohlräume, die als Quartiere für Fledermäuse und Bruthöhlen für Vögel wichtig sind.

Nach etwa vier Stunden Arbeit freuten sich alle, die mit gearbeitet hatten über eine kleine Brotzeit. Diese Pause nutzte Katharina Meidinger (Vorsitzende der BN- Ortsgruppe) um sich bei allen Helfern zu bedanken, auch besonders bei Michael und Paul Werner, die das anstrengende Mähen der Böschungen übernommen hatten.

Sie erinnerte daran, dass inzwischen fast 30 Jahre vergangen sind, seit der industrielle Lehmabbau eingestellt wurde und sich die Natur dieses „Paradies aus zweiter Hand“ zurückerobern konnte. Damals musste der Bund Naturschutz gemeinsam mit der Bürgerinitiative “NIT“ um den Schutz des Tonwerkgeländes kämpfen, denn zu dieser Zeit sollte nach Plänen der Stadt das Gebiet für einen Volksfestplatz und Sportanlagen genutzt werden. Erst nachdem 3500 Unterschriften für den Erhalt der Feuchtflächen gesammelt worden waren und der Landkreis die Biotopflächen mit Zuschüssen aus dem Bayerischen Naturschutzfond erworben hatte, stand fest, dass sich hier die Natur weiter ungestört entwickeln konnte.

Heute kann man selten gewordene Vögel, wie Teich- und Sumpfrohrsänger, Tannen- und Sumpfmeisen, Graureiher und Eisvogel beobachten. In den Sommermonaten findet man besonders an den sonnigen Uferbereichen viele Libellen, Schmetterlinge, Frösche, Ringelnattern und in der Dämmerung sieht man Fledermäuse bei ihrer Insektenjagd.

So erfreuen sich inzwischen nicht nur viele Spaziergänger an der Natur, sondern die vielfältige Pflanzen-und Tierwelt und die schönen Ausblicke auf die Berge locken auch Naturbeobachter und Naturfotografen zu den Aussichtspunkten.

Katharina Meidinger