"Bibertaufe"

Kleine Biber bekamen Namen

Das Biber-Freigehege - ein Magnet

Für die zwei kleinen Biber, die während der Landesgartenschau beim Bund Naturschutz ihr Zuhause haben, hatte der Verband einen Wettbewerb zur Namensfindung ausgeschrieben. Aus den vielen Einsendungen bestimmte eine Jury die besten zehn Namenspaare. Am ersten Gartenschau-Sonntag fiel nun die mit Spannung erwartete endgültige Entscheidung.

Der BN-Ortsgruppen-Vorsitzende Steffen Storandt erläuterte zunächst, warum sich der Verband so für den Biber einsetzt: Der Mensch habe viel gut zu machen an einem Tier, das er lange bejagt und schließlich ausgerottet habe. Der Biber fördere gerade durch seine Umgestaltungstätigkeit zahlreiche andere seltene Tier- und Pflanzenarten. Notwendig für den Arten- wie für den Hochwasserschutz sei es aber, den Flüssen endlich wieder mehr Raum zu geben.

Die vierte Klasse des Sonderpädagogischen Förderzentrums Am Gries gestaltete unter Leitung ihrer Religionspädagogin Annette Würfl die Zeremonie für die Namens-Vergabe, auch mit musikalischer Umrahmung. Diese Klasse ist in Zukunft Pate für die Biber. Bei der Auslosung setzten sich die Namen "Plitsch und Platsch" durch. Gebet, Fürbitten und Segenssprüche für Natur und Biber rundeten die Veranstaltung ab. Sieger und alle anderen Teilnehmer der Endausscheidung erhalten vom Bund Naturschutz noch ein kleines Präsent.