Willkommen bei der Ortsgruppe Bernau!

Vorstand (von links nach rechts: Josef Genghammer, Peter Hirschberger, Pia Ostler, Ludwig Wimmer, Peter Kasperczyk, Hubert Hesse; nicht im Bild: Irmi Leitner)

Vorsitz: Pia Ostler

Kontakt: bernau@bund-naturschutz.de

Termine und Veranstaltungen

Stammtisch der Ortsgruppe

Wann? – Jeden 2. Montag im Monat um 19:30 Uhr
Wo? – Pizzeria LA VELA, Aschauerstr. 22, 83233 Bernau.

Was? – Gelegentlich steht der Stammtisch unter einem bestimmten Thema.
Ankündigung im "Bernauer". Auch Nicht-Mitglieder sind herzlich willkommen, "schnuppern" Sie doch mal rein.

Nächster Stammtisch:
am Montag, den 13. März 2017 um 19:30 Uhr im La Vela.

DIE JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG 2017

findet am Dienstag, den 25. April 2017, um 19:30 Uhr, voraussichtlich beim Alten Wirt, statt.

WANDERUNGEN

NATURSPAZIERGÄNGE: Wasservögel und ein romantisches Kirchlein

SAMSTAG, DEN 25. März 2017 UM 13:00 / 13:15 UHR

Naturspaziergang auf der Chieminger Uferpromenade mit Wasservogelbeobachtung

Treff:   13:00 Uhr - Prien, Treff: Prien, Parkplatz 1 an der Beilhackstraße, Fahrgemeinschaften

Dauer: ca. 4 Std. - Gehzeit: ca. 2 Std. - Fernglas empfohlen!

Wanderungen: Programm "Natur- und Kulturspaziergänge 2017"

Bericht von der Jahreshauptversammlung 2016

Bericht von der Jahreshauptversammlung 2015

Bericht vom Ferienprogramm 2015 - Bau eines Insekten-Hotels

Bericht von der Exkursion zu Gemeinschaftsgärten im Chiemgau

Presseberichte zum Stammtisch

 

Film: „Weiloisirgendwiazamhängd“ am 27. Januar 2017 um 20 Uhr in Bernau

Am 27. Januar 2017 ab 20:00 Uhr ist der Film im katholischen Pfarrheim, Rottauerstraße 4, 83233 Bernau, zu sehen. Veranstalter sind der Pfarrgemeinderat Bernau und der Bund Naturschutz Bernau. Der Eintritt ist frei, Spenden zur Deckung der Unkosten sind willkommen.

„Weiloisirgendwiazamhängd“ („Weil alles irgendwie zusammenhängt“) ist der Titel des neuen Filmes, der auf Initiative des Agrarbündnis BGL/TS von  Regisseur und Kameramann Erwin Mertl (www.emovies24.de) gedreht worden ist. In 90 Min. setzt er die Sorgen und Nöte, aber auch die Hoffnungen von kleinen Bauernhöfen eindrucksvoll in Szene.
Kurzweilig, informativ, kritisch und immer mit einer Prise des bayrischen Humors. Wer seine bayrische Heimat liebt, sollte sich diesen Film unbedingt ansehen.

Vorgestellt werden Landwirte, Gärtner, Imker, Bäcker, und Sprecher kritischer Organisationen, die Alternativen aufzeigen, die – so die Überzeugung und die Botschaft des Filmes und seiner Macher – ein gutes Beispiel für die gesamte Landwirtschaft sein könnten: sozial gerecht, ökologisch durchdacht und umweltschonend.

Hintergrund dieser Aktion ist die begründete Befürchtung vieler Kleinbauern, dass die Landwirtschaft in eine Richtung gelenkt wird, die für die Bauern nicht mehr zukunftsfähig ist und auf Dauer deren Lebensgrundlage zerstört.

Und dass die derzeitige, „von oben diktierte“ Landwirtschaft diese Voraussetzungen nicht erfüllt, davon sind die Mitgliedsverbände im Agrarbündnis Berchtesgadener Land-Traunstein überzeugt!

Mehr noch: Auch die Verbraucher kommen zunehmend zu der Erkenntnis, dass eine ökologische und nachhaltige Landwirtschaft in der Zukunft an Bedeutung gewinnen sollte.

Schorsch Planthaler, der Moderator des Filmes, fährt mit seinem knallgelben, almgängigen Traktor durch die Landkreise Traunstein und Berchtesgadener-Land und besucht rund ein Dutzend Betriebe, die auf ihre Weise Pioniere einer zukunftsweisenden Landwirtschaft, Bodenbewirtschaftung und Vermarktung sind.

Da ist etwa der Sepp Hubert aus Reichersdorf in der Gemeinde Kirchanschöring. Er fordert als Traunsteiner Kreisvorsitzender des Bundes Deutscher Milchviehhalter (BDM), dass bei der Milch das Angebot der Nachfrage angepasst werden müsse. Gleichzeitig spricht er sich massiv gegen Agrogentechnik aus. Und dann zeigt er stolz sein Getreidefeld aus einem Gemenge verschiedener Sorten, das weder Spritzen noch Düngen braucht und so auch den überdüngten Waginger See von Phosphat entlasten würde.

Gehört der Betrieb von Sepp Hubert eher zu den großen in der Region, so ist die Landwirtschaft von Liesi und Albert Aschauer ein Beispiel für die immer weniger werdenden kleinen landwirtschaftlichen Betriebe. Und gerade diese bräuchten dringend einen Milchpreis von 40 bis 50 Cent, fordert Liesi Aschauer, die Kreisvorsitzende des BDM im Berchtesgadener Land.

 

Sepp Probst aus Chieming zeigt auf, wie man mit der richtigen Fruchtfolge auch ohne Spritzmittel Getreide anbauen kann.

Hans Praxenthaler aus Fridolfing führt naturnahe Waldbewirtschaftung vor, und Imker Simon Angerpointner schildert die Situation der Bienen, denen durch den frühen Mähzeitpunkt und das Verschwinden von Blütenpflanzen nach und nach die Lebensgrundlage genommen wird.

Walter Gründl vom Umweltgarten in Wiesmühl an der Alz bezeichnet die Maismonokulturen als Katastrophe für die Artenvielfalt.

Die in der kleinstrukturierten Landwirtschaft erzeugten Produkte brauchen nicht-weltmarktorientierte Vermarktungsstrukturen.

Ob der Bauernmarkt in Traunstein, der Eine-WeltLaden in Teisendorf, der Laden vom „Gmias-Miche“ Michael Steinmaßl aus Kirchanschöring: Sie und viele andere kleine Unternehmungen mehr bringen die regional erzeugten Produkte unter die Leute. 

Und Steinmaßl führt vor, wie man mit biologischer und regionaler Erzeugung und Vermarktung auch von einem Betrieb den Lebensunterhalt für eine Familie erwirtschaften kann, der gerade mal vier Hektar groß ist.

Ähnliche Wege geht auch Gertraud Gafus hoch droben auf der Fürmann-Alm bei Anger: Von der arbeitsintensiven Almbewirtschaftung allein lässt sich kaum leben, die Gastronomie sorgt hier für den notwendigen Zuverdienst. 

Und als Bundesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft kritisiert sie heftig die Verwendung von Round-up und bedauert, dass der Großteil der Politiker nicht die Courage habe, für die Menschen zu stimmen – sondern eben für die Großindustrie und deren Produkte.

So wollen die Verantwortlichen des Agrarbündnisses mit ihrem Film Anregungen weitergeben und die Öffentlichkeit wachrütteln. An Konsumenten und Produzenten sollen Denkansätze vermittelt werden, damit die Umwelt zu ihrem Recht kommt und dass – ganz und gar nicht zuletzt – die bäuerlichen Familienbetriebe für die nachfolgenden Generationen erhalten bleiben. Damit das möglich ist, müssen baldmöglichst die Voraussetzungen geschaffen werden, dass sie auch die Gegenwart überleben.

Dazu darf die Landwirtschaft nicht auf die Lieferung billiger Rohstoffe für die Lebensmittelproduktion reduziert werden – zu Schaden von Natur, Tier und Mensch.

Die bäuerliche Kulturlandschaft zu schützen, die Arbeit der Bäuerinnen und Bauern zu schätzen, den Tierschutz ernst nehmen und fairen Handel und Klimaschutz in die Überlegungen mit einzubeziehen: Das fordert das Agrarbündnis – und diese Botschaft möchte der aktuelle Film weitergeben. Denn es hängt alles miteinander zusammen, und keines kann und darf vom anderen getrennt werden.

Daher heißt der Film auch „Weiloisirgendwiazamhängd“ („Weil alles irgendwie zusammenhängt“).

Bei alledem wird auch an die Mitverantwortung der Bauern appelliert, sich auch selber – jeder in seinem Bereich – für eine Änderung der Rahmenbedingungen einzusetzen, etwa weg von dem viel gepredigten „Evangelium“, dass der Export es schon richten würde, und dafür hin zu regionalen Strukturen, die umweltfreundlich sind und die letztlich der Landwirtschaft zu einem partnerschaftlichen Miteinander mit den Konsumenten verhelfen.

Am 27. Januar 2017 ab 20:00 Uhr ist der Film im katholischen Pfarrheim, Rottauerstraße 4, 83233 Bernau, zu sehen. Veranstalter sind der Pfarrgemeinderat Bernau und der Bund Naturschutz Bernau. Der Eintritt ist frei, Spenden zur Deckung der Unkosten sind willkommen.

Einen kleinen Vorgeschmack auf den Film gibt der Trailer unter www.weiloisirgendwiazamhängd.de

Flohmarkt in Bernau am 24. Juli 2017

Reges Treiben am Flohmarkt der Vereine am Rathausplatz in Bernau am Chiemsee

BN-Ortsgruppe beteiligt sich am Flohmarkt der Vereine

Wann:
24. Juli 2017, Verkauf von 8 Uhr bis 14 Uhr

Wo:
Am Rathausplatz in Bernau a. Chiemsee

Was:
Ausschließlich Bernauer Vereine bieten gespendete Flohmarkt-Waren an um damit ihre gemeinnützigen Ziele zu finanzieren. Mit interessanten Schnäppchen ist zu rechnen. Organisiert von der Ortsgruppe des BN im Auftrag des Gewerbevereins.

BUND NATURSCHUTZ KAUFT FLÄCHEN AM BÄRNSEE

Der Bärnsee in der Gemeinde Aschau ist mit seiner Moorlandschaft ein Kleinod des südlichen Chiemgaus. Die Kreisgruppe Rosenheim des BUND Naturschutz (BN) konnte nun dort Flächen kaufen, um die Natur und damit auch einen Teil unserer schönen Heimat langfristig zu erhalten.

Näheres auf der Seite der Kreisgruppe:

http://www.rosenheim.bund-naturschutz.de/aktuelles/artikel/bund-naturschutz-kauft-flaechen-am-baernsee.html

Download-Liste

Vortrag Flächenverbrauch

Vortrag Zukunftsfähige Energiepolitik

 

Wussten Sie das?

Rote Listen im länger: Welchen Anteil hat die Landwirtschaft?
"Kuckuck …?" Ruft’s nicht mehr. Rebhühner? Drastischer Schwund. Kiebitzbestände? Haben um die Hälfte abgenommen. Die früher weitverbreiteten Feldlerchen? Werden immer weniger. Dasselbe gilt für die Goldammern. Nach Angaben des Bundes Naturschutz in Bayern gelten heute in Europa 21 Prozent der Amphibien, 15 Prozent der Säugetiere und 13 Prozent der Vögel als stark gefährdet. 80 Prozent der Lebensräume sind nicht mehr intakt. Seit 1980 ist auf dem Gebiet der Europäischen Union demnach jeder zweite Vogel in der Agrarlandschaft verloren gegangen.

 

Beitrag in http://br.de/s/ksHrZV